Labor Projekttage ein voller Erfolg

Löten, Programmieren, Leute treffen – vom 13. bis zum 16. November 2008 veranstaltete der Bochumer Labor e.V. die ersten Labor-Projekttage. An drei Tagen konnte rund um die Uhr gelötet, gebastelt und programmiert werden. Für die Organisatoren, wie für die zeitweise über 40 Besucher aus ganz Deutschland, war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

Schwerpunkt Embedded Systems

Die Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Embedded Systems bot zahlreiche Vorträge, Workshops und ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Die Workshops waren so angelegt, dass auch Besucher ohne Elektronik-Vorkenntnisse im Lauf von drei Tagen ihr erstes Mircrocontroller-Projekt fertigstellen und mit nach Hause nehmen konnten.
In den Vorträgen wurden weitere Aspekte von Microcontroller-Systemen beleuchtet und auch Projekte von Labormitgliedern vorgestellt, wie z.B. eine effiziente Krypto-Bibliothek für AVR-Microcontroller.

“Nerd-Games”

Neben der ernsthaften Beschäftigung mit der spannenden Materie kam auch der Spass nicht zu kurz: Bei den “Nerd-Games” konnten sich die Besucher in einem Technik-Quiz und beim LED-Weihnachtsbaum-Wettlöten messen. Hier ging es darum, in möglichst kurzer Zeit einen bunten Weihnachtsbaum aus Leuchtdioden zusammenzubauen. Der musste am Ende natürlich funktionieren und nach Möglichkeit auch hübsch aussehen. Der Gewinner benötigte nur 10 Minuten 25 Sekunden.

Wiederholung geplant

Am Ende konnte der Labor e.V. eine positive Bilanz ziehen: Viele neue Gesichter, zufriedene Besucher und ein reibungsloser
Ablauf – mehr konnten sich die Organisatoren nicht erhoffen. Die Veranstaltung soll im nächsten Jahr wiederholt werden.


Über das Labor

Der Labor e.V. ist ein von Bochumer Studenten gegründeter Verein. Seit 2005 unterhält er in der Bochumer Innenstadt Räumlichkeiten, in denen regelmäßig Vorträge und Workshops stattfinden.

Das Labor steht fast täglich Interessierten als offener Arbeitsplatz und Treffpunkt zur Verfügung; auch abends und an Wochenenden. Ehrenamtliche Tutoren von der Ruhr-Universität-Bochum und aus umliegenden Unternehmen unterstützen Anfänger und Fortgeschrittene bei der Durchführung ihrer
eigenen Elektronik- und Softwareprojekte. Auf diese Weise fördert der Verein die kreative Auseinandersetzung mit Technik als Freizeitbeschäftigung und bietet Einblicke in die Fachgebiete der beteiligten Tutoren.

2007 wurde das Labor für dieses Konzept mit einem Sonderpreis im Wettbewerb “Zukunft durch Innovation” des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Die Jury aus Innovationsminister Pinkwart, Schulministerin Barbara Sommer, Dr. Ing. Willi Fuchs (Direktor des VDI), Klaus Hamacher (Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des DLR) und Dr. Hans Peter Klös vom Institut der Deutschen Wirtschaft würdigte in ihrer Laudatio besonders das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder.

Bilder:

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Labor-Vorstand neu gewählt

Nach heutigen Mitgliederversammlung nimmt der neue Vorstand des Labors die Arbeit auf.
Gewählt wurden:

  • Jörg Bornschein zum 1. Vorsitzenden
  • Markus Kasper zum 2. Vorsitzenden
  • Stefan Hunnius zum Kassenwart
  • Christian Kroll zum Schriftführer

Fernsehabend: 1* Doku, 1* Dokufiction

Wer nicht zur Zielgruppe des Tatorts gehört, sich aber dennoch heute abend audio-visuell bespassen lassen möchte, dem seien folgende (schon etwas ältere) Optionen ans Herz gelegt:

Doku: Alltag Überwachung
Die Dokumentation “Alltag Überwachung – Zwischen Terror, Sicherheit und digitaler Kontrolle” wurde von Roman Mischel und Fiete Stegers für die Tagesschau produziert und dort zunächst in vier Teilen veröffentlicht. Die Autoren gehen der Frage nach: “Leben wir mittlerweile in einem Überwachungsstaat?”
Wenig Erkenntnisgewinn, aber eine hervorragende Darstellung des status quo.
(Download via tagesschau.de, Mirror und ausführlicher Inhalt bei ChaosTV)

Dokufiction: Auf Nummer sicher?
Die Produktion aus der ZDF-Reihe “Agenda 2020 – Wie werden wir leben?” spinnt die Möglichkeiten des RFID-Einsatzes einige Jahre weiter.
“(…)Der Tonfall ist quasi-dokumentarisch, das Genre Sciencefiction: Authentische Wortbeiträge aus der ePass-Debatte – von Schäuble und Merkel oder von bekannten Kritikern wie Professor Andreas Pfitzmann (“Die Politiker leben ganz gut damit, dass sie geschürte Ängste symbolisch bekämpfen”) – werden hier mit einem wüsten Zeitreiseplot kombiniert.(…)” (Quelle)
Den Download in der ZDF-Mediathek habe ich leider nicht mehr gefunden, doch das Internet Archive belehrt uns ja ähnlich gerne wie Google darüber, dass unser favorisiertes Medium i.A. nicht vergisst:
(Download, Stream)

Auch zum Thema, jedoch Standbild: Ein beeindruckend vorrausschauender Cartoon aus dem Jahre 2001 (Link).

Labor mit Sonderpreis “Zukunft durch Innovation” ausgezeichnet

Der Labor e.V., ein von Bochumer Studenten gegründeter Verein, wurde im Rahmen des Landeswettbewerbs “Zukunft durch Innovation” mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Die Initiative Innovation.NRW des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen zeichnete in der ersten Runde des Wettbewerbs Projekte und Konzepte aus, die einen nachhaltigen Beitrag dazu leisten, junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und das Interesse für naturwissenschaftlich-technische Studiengänge und Berufe zu fördern. Der Sonderpreis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Die Jury aus Innovationsminister Pinkwart, Schulministerin Barbara Sommer, Dr. Ing. Willi Fuchs (Direktor des VDI), Klaus Hamacher (Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des DLR) und Dr. Hans Peter Klös vom Institut der Deutschen Wirtschaft würdigte in ihrer Laudatio besonders das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder.

Seit Anfang 2005 unterhält der Labor e.V. in der Bochumer Innenstadt einen Raum, in dem regelmäßig Vorträge und Workshops stattfinden. Das Labor steht fast täglich Interessierten als offener Arbeitsplatz und Treffpunkt zur Verfügung; auch abends und an Wochenenden. Ehrenamtliche Tutoren von der Ruhr-Universität-Bochum und aus umliegenden Unternehmen unterstützen Anfänger und Fortgeschrittene bei der Durchführung ihrer eigenen Elektronik- und Softwareprojekte. Auf diese Weise fördert der Verein die kreative Auseinandersetzung mit Technik als Freizeitbeschäftigung und bietet Einblicke in die Fachgebiete der beteiligten Tutoren. Durch die Verknüpfung von Freizeitinteressen und beruflichen Perspektiven werden für die Teilnehmenden die Inhalte technischer Studiengänge greifbar, die Berufsorientierung erleichtert und der Übergang in den praktischen Berufsalltag geebnet.

Pressemitteilung als pdf, Bild (Preisverleihung)
Pressemitteilung MIWFT NRW

Veröffentlicht unter Presse

Labor als gemeinnützig anerkannt

Wie das Finanzamt Bochum-Mitte heute mitteilte, ist das Labor seit dem 30.05.2007 als gemeinnütziger Verein anerkannt.
Wer also noch eine Möglichkeit sucht, seinen zu versteuernden Jahresüberschuss wirksam zu mindern, dem bietet sich nun eine attraktive Möglichkeit schnöden Mammon nachhaltig in innovatives gesellschaftliches Engagement zu investieren. Die Bankverbindung des Labors findet sich hier.

Record now, watch later – Vorträge aus dem LABOR zum Download

Weil es häufig schade ist, wenn man einen Vortrag verpasst und weil Vortrag angucken schon meist informativer ist als nur Slides des Vortrags angucken, werden wir uns in Zukunft bemühen, unsere Veranstaltungen auf Festplatte zu bannen. Die Files gibts dann per BitTorrent im MPEG4-Format und wenn ich mich bei den Parametern nicht vertippt habe, sollten auch apfelhaltige, tragbare Videoguck-Produkte damit klarkommen. Wie gut oder wie konsequent das Aufzeichnen laufen wird, kann ich natürlich nicht vorraussagen, die technischen Vorraussetzungen sind jedenfalls gegeben.
Der Vortrag vom letzten Dienstag zum Border Gateway Protocol und IP-Loopup Algorithmen war der erste Testballon für unser digitales Medienarchiv. Das Torrent-File zum Resultat gibts hier.

Nun die Publikumsfragen:
1. Soll es zusätzlich zu den Video auch reine Audiofiles zu den Vorträgen geben? Für wen von euch würde das einen echten Mehrwert darstellen?
2. Wo gibts mehr Platz? Der Server hier hat leider ein wenig das Problem, dass er zwar Traffic satt, aber Platte eher schmal hat. Wenn wir also konsequent sind mit der Aufzeichnung von Veranstaltungen geht uns nach ca. 3 weiteren der Platz zu Neige. Ich denke zwar, dass BitTorrent ein ganz guter Ansatz zu Dezentralität ist, wir aber dennoch zu jedem File selbst einen Seed anbieten sollten. Wer also viel Platz und einen dicken Upstream hat und uns zudem noch eine Shell incl. BitTorrent-Client in die Hand drücken möchte, oder alternativ für uns seeden möchte: Wir freuen uns auf deine Mail!
Unsere Wunschlösung in diesem Kontext: Kann jemand einen Rechner von uns an einem (kühlen) gut angebunden Plätzchen unterstellen und das ganze kostenfrei? Auf deine Mail freuen wir uns ganz besonders!

Von den kommenden zwei Vorträgen morgen und am Donnerstag wird es übrigens leider kein Video geben, da der Referent dem nicht zugestimmt hat.

Veranstaltungen im Februar

Der aufmerksame Leser bemerkt sofort, dass die Anzahl der Arbeitsgruppen sprunghaft gestiegen ist. Dies trägt dem allgemeinen Wunsch nach mehr Kontinuität in den einzelnen Themengebieten Rechnung.
Insbesondere den derzeit beliebten Spielwiesen Microcontroller und FPGAs ist damit mehr Platz und Zeit eingeräumt. Wer sich also schon immer einmal hiermit beschäftigen wollte oder dies bereits tut und mal andere Leute treffen möchte, die das auch tun, oder Fragen hat oder… oder…, der ist eingeladen an den obigen Terminen vorbeikommen.

In den drei Vorträgen in diesem Monat geht es einerseits um das Border Gateway Protokoll (BGP) und effiziente IP-Lookup Algorithmen in Routern. Cisco beschreibt das BGP als “interautonomous system routing protocol”, was die Firma Cisco damit meint und was man sonst so damit machen kann, erklärt uns Dennis.
Andererseits geht es um Photographie und hier um a) Wie funktioniert’s? und b) Wie sieht es gut aus? Michael Psarros verspricht uns tiefere Einblicke in dieses Thema.

Neu diesen Monat ist auch der Chillout Friday, denn es ist ja schliesslich nicht jeden Freitag eine gute Party, dafür aber jeden zweiten Freitag eine “nennen wir es mal Lounge” im LABOR. Entspannte Musik unter CreativeCommons und bequeme Couches gibts bei uns, Cocktails häufig im Erdgeschoss.
=> Eure Möglichkeit, einfach mal im LABOR abzuhängen und trotzdem die Finger von Tastatur und Lötkolben zu lassen – damit auch explizit für Menschen, die die genannten Gerätschaften sowieso nie anfassen würden…