Finally, Labor wieder im Produktivbetrieb….
…dahinter verbirgt sich allerdings auch noch eine herausfordernde Baustelle.
Am kommenden Donnerstag (21.2.2008) gibt es im Labor einen Vortrag von Alexander Kasper mit dem übersichtlichen Titel “Dynamic Root of Trust for Measurement und die hardwareseitige Implementierung von AMD“.
Die vor einigen Jahren im Zusammenhang mit TCPA heiss geführte Trusted-Computing Diskussion ist zwar medial nicht mehr sonderlich präsent, die besprochenen Technologien sind inzwischen aber weitestgehen Industriestandard. Mehr noch: nicht nur haben wir einfach ein TPM in unseren Rechnern, sondern die weit verbreitesten Prozessoren haben inzwischen Funktionen und Operations-Modi, die explizit für Trusted Computing designed wurden.
Alexanders Ankündigung:
Durch die sich staendig erweiternden Anforderungen an Hardwarearchitekutren ist es notwendig Sicherheitskonzepte zu entwickeln, die die Balance zwischen Komplexitaet, Kosten, Kompatibilitaet und Leistungsfaehigkeit finden. AMD hat hierfuer die Technologie Presidio auf den Markt geworfen. Da sich AMD in der Trusted Computing Group befindet beinhaltet dies auch Konzepte die TPMs betreffen. Mit dem zusaetzlichem Aspekt, dass die Virtualisierung von Platformen eine immer wichtigere Rolle spielt, stellt sich die Frage, wie Vertrauen in die Gastsysteme etabliert werden kann.
Der Vortrag ist dabei in folgende Bereiche Aufgeteilt:
Zunächt: “Sorry” an alle Interessenten, die dachten die Veranstaltung findet Morgen, am Monatg statt. Wir mussten leider umdisponieren.
Christoph wird Donnerstag, 27.9.2007 um 19:30 Uhr eine Einführung in “VoIP Telefonie mit Asterisk” geben. Hier die Ankündigung aus dem Wiki:
Einführung in den Setup von Asterisk am S0 Port, Konfiguration von ISDN Karten im TE oder NT Modus (auch das wird erklärt werden). Die Konfiguration (Hardwareseite sowie Asterisk) verschiedener Karten und Einbindung wird sich dabei auf MIsdn, chan capi und zaptel beschränken.
Als Konfigurationsoberfläche wird freepbx installiert. Ziel ist ein laufendes Asterisk, was die Möglichkeit bietet von extern angerufen zu werden und abgehende Gespräche zu führen.
Vorraussetzungen: Umgang mit editor, kompilieren des Kernels
Wer mag kann einen Rechner mitbringen und seine eigene Anlage aufsetzen. Benutzt wird Debian etch mit selbst kompiliertem Kernel.
Aussicht: Im zweiten Teil werden wir uns genauer mit dem Dialplan befassen.
Wer kennt das nicht: man möchten zu zweit oder in einer Gruppe ein gemeinsames Dokument erstellen und schickt sich das dann immer abwechseld via EMail zu.
Software Entwickler benutzen schon lange sog. Konfigurations-Management-Systeme (CMS) um in Gruppen an Projekten zu arbeiten. Diese Systeme helfen nicht nur dabei die Gruppenarbeit zu vereinfachen, sondern sie verwalten auch die komplette Historie eines Projektes — man kann Änderungen wieder rückgängig machen und nachsehen wie das Projekt z.B. vor einem Jahr aussah.
Neben den etablierten Systemen wie z.B. CVS oder Subversion gibt es seit kurzem einen ganzen Zoo sog. verteilter CMS: Bazaar, git, Mercurial, Monotone. Diese eignen sich insbesondere auch für kleine (nicht nur Software) Projekte — sie benötigen keinen Server sondern behalten die Historie im Arbeitsverzeichnis.
Exemplarisch soll am Donnerstag, 28.6. um 20:00 Uhr das Bazaar Versionsverwaltungs System in einem kleinen Vortrag beleuchtet werden.
ps: Das Labor betreibt einen Subversion und ein Bazaar Repository — dort kann man Quelltexte und Schaltpläne vieler unserer Projekte abrufen.
In Zukunft wollen wir Veranstaltungen wieder über dieses Blog ankündigen — nicht einzeln, sondern immer als Aggregat über ca. 30 Tage. Da aber in den letzten 29 Tagen niemand das Skript zuende geschrieben hat, gibt es jetzt nochmal eine Einzelankündigung:
Die Bochumer GNU/Linux User Group veranstaltet am Montag, 11.6.2007 einen Vortrag mit dem Thema “How to set up a media center on debian gnu/linux“. Referenten sind Dan Steffen und Daniel Salloch. Mehr Informationen dazu gibt es auf den Seiten der BGLUG.
Ein Flyer zu freien Lizenzen, den man angucken oder ausdrucken kann…
… gibt es. Zum angucken auf dem Bildschirm, oder zum ausdrucken auf A4.
Mehr Details: gibt es auf Netzpolitik
Euch fehlt noch eine (weitere?) Jabber-Id?
Gut! Unter das-labor.org läuft seit ein paar Tagen ein public Jabber Server — d.h. ihr könnt euch dort einfach mit dem Client eurer Wahl einen Account klicken. Und schon habt ihr eine schicke[1] bla@das-labor.org Jabber-Id.
Wir fahren den ejabberd, d.h. wenn die Gegenseite mitspielt, werden auch Server-To-Server Verbindungen TLS Verschlüsselt. Das ist aber leider nicht bei allen Gegenstellen üblich
.
[1] neue Rechtschreibung
VSAG!
Wie vielleicht eineige von euch mitbekommen haben, haben wir in der letzten Zeit im Labor mit der Erstellung von eigenen Platinen begonnen. Das Wissen, wie das geht, soll nun weiter verbreitet werden. Desswegen gibt es zu diesem Thema jetzt 2 Workshops:
Im Wiki stehen wie immer mehr Details zu den Veanstaltungen.
vsag!
Ein bisschen schade ist es ja schon, dass Er zur Zeit nicht bei uns rumblinkt.
Aber Martin hat wohl schon die richtige Entscheidung getroffen als er Ihn zur pong.mythos brachte. Immerhin kann man darauf Pong spielen…
In der Zwischenzeit können wir uns ja das Filmchen ansehen…
Facts
* Was: Mitgliederversammlung
* Wann: Mi, 1.2.2006, 19:00 Uhr
Einladung
1 Jahr nach dem Tag-0 für unser Labor-Experiment, machen wir eine Mitgliedervollversammlung. Solche Veranstaltungen sind üblich — für Geheimbünde, internationale Konzerne, Staaten und auch für Vereine wie uns.
Wir implementieren diesen Brauch durch ein aufgeblasenes Bootstrap Meeting, bei dem formale Dinge, Vorstandswahlen etc. abgearbeitet werden.
Mehr Details gibt es auf der Mailingliste
Zahlreiches erscheinen von Interessierten und Urlaboranten wäre toll.