Weitere Erfolge beim CO2-Laserprojekt.

Der letzte Versuch das Strahlteleskop des CO2-Lasercutters zu justieren war leider gescheitert, nach viel Probiererei haben wir auch herausgefunden wieso: Die gelieferte Linse aus Zinkselenid war falsch. Sie hatte eine Brennweite von 230 Zoll statt 230 Millimetern. So ließ sich das Teleskop nicht auf einen parallelen Strahlengang justieren.

CO2-Lasercutter

CO2-Lasercutter

Mittlerweile haben wir eine Ersatzlinse aus Israel bekommen und heute haben wir uns daran gemacht, die neue Linse einzubauen. Danach wurde erstmal eine Menge Zeit mit der korrekten Justierung der ganzen Linsen und Spiegel verbracht. Aber dann war es soweit: Der CO2-Lasercutter läuft!

LaborLasagne

LaborLasagne

Wir haben ein wenig Holz geschnitten und graviert und zum schluss eine Lasagne-Platte mit dem Labor-Schriftzug versehen. Sieht prima aus, roch aber abscheulich! Darum mussten wir auch leider davon absehen, die ausgeschnittenen Buchstaben zu einer Buchstabensuppe zu verarbeiten.

Das Ganze haben wir natürlich gefilmt. Das Youtube-Video befindet sich hier: CO2-Laser: Die ersten Schritte.

Weiter Infors gibts wie immer in unserem Wiki auf der Seite CO2-Lasercutter.

Buchstabensuppe

Buchstabensuppe á la Labor e.V.!

Drehbank Workshop im Labor

Drehbank Hands-On

Wie funktionieren die einzelnen Teile der Drehbank?

Vergangene Woche haben wir uns von den Kollegen vom Chaostreff Dortmund eine unserer neusten Errungenschaften genauer erklären lassen: Die Drehbank. Konkret ging es darum zu erfahren, wie man die Maschine sicher bedient und welche Werkzeuge man für welche Werkstoffe und Zielsetzungen nutzt.

Den Anfang macht ein theoretischer Überblick über die Einsatzgebiete der Drehbank, die relevantesten Teile der Maschine, Zubehör wie Meißel sowie alles, was man über die Arbeitssicherheit an der Maschine wissen muss.

Die Späne fliegen!

Die Späne fliegen!

Dieser Einführung folgte ein Hands-On in unserem Keller, wo die Maschine steht. Am Beispiel eines metallischen Werkstücks zeigten uns zeus und tidirium, wie man die Meißel in die Maschine einspannt und wie man mit dem automatischen Vortrieb umgeht. Zudem wurde erklärt, wie man Gewinde in ein Werkstück hineindrehen kann. Die Ergebnisse konnten sich definitiv sehen lassen: Ein leicht angerosteter Metallstab sah nach der Bearbeitung wieder fast wie neu aus.

Wir bedanken uns beim Chaostreff Dortmund für die ausführliche
Einführung in unser neues “Schätzchen” und sind guter Dinge, dass bald
einige Projekte mit Hilfe der Drehbank enstehen und optimiert werden
können.

Bohren mit der Drehbank

Bohren mit der Drehbank

Exkurs: Jacquard-Webmaschine

Labor-Schlüsselbänder bauen

Labor-Schlüsselbänder bauen.

Am 19.07. hat eine kleine Gruppe von Laboranten eine Exkursion nach Sprockhövel gemacht. Zu sehen gab es eine Computergesteuerte Jacquard-Webmaschine für Schlüsselbänder. Eine sehr spannende Maschine. Wir haben natürlich sofort ein paar Labor-Schlüsselbänder gewebt.

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Drehbank im Labor

Die Drehbank

Die Drehbank.

Am Freitag den 13. erwartet man ja nichts gutes. Anders im Labor. Am Freitag fragte auf unserer Mailingliste jemand, ob jemand Interesse an einer Drehbank hat. Aber wer will sich so ein klobiges Teil schon in die Wohnung stellen. Sofort kam als Antwort die Frage, ob man nicht zusammen schmeißen könnte und die Drehbank ins Labor stellt. Es dauerte keine 2 Stunden und die nötige Summe an Spendenzusagen war da. Es kamen sogar noch Zusagen für Spenden für Werkzeug und Zubehör. Weiterlesen

Das Labor hilft beim Herz für UNICEF

Unicef Herz 1

Unser Beitrag zum Unicef-Herz.

Neulich trat die die Künstlerin Gabriele Elger an uns heran. Ihr Anliegen: Ein Herz für UNICEF. Die Aktion „EIN HERZ FÜR UNICEF“ ist die Idee von Heribert Klein, Pressesprecher der Commerzbank in NRW. Klein überreichte im Jahre 2001 zum 80. Geburtstag UNICEF-Weltbotschafter Sir Peter Ustinov ein 40 x 40 cm großes Fichtenholzherz, welches er bei Holzschnitzer Stefan Gappmaier herstellen ließ. Sir Peter Ustinov signierte das Holz-Herz für den guten Zweck und Klein versteigerte somit das erste „UNICEF-Herz“ für damals 3.140,00 DM zu Gunsten des Deutschen Kinderhilfswerks. So entstand die Aktion „Ein Herz für UNICEF“. Weiterlesen

Hannover Messe Industrie Besuch

In der Woche vom 23. bis 27. April 2012 fand wie jedes Jahr die HMI in Hannover statt. In diesem Rahmen fuhren mehrere Laboranten zur Hannover Messe. Dabei hatte jeder seinen ganz eigenen Fokus:

Am 23. April fuhren zwei Laboranten zur Messe, um dort unter anderem der Messeeröffnung beizuwohnen und den Stand eines Kunststoff-Gleitlager und Energieführungsketten Herstellers zu besuchen. Danach besuchten die beiden die Kunstausstellung mit selbstschaukelnden Schaukelstühlen und anderen Kuriositäten. Ihr Highlight war ein Werk, was rundherum mit LED-Wänden von der Blinkenarea umgeben war und in dem drinnen Steam-Punk-Roboter herum fuhren, die ein Hörspiel von der Versklavung der Maschinen erzählten.

Am 26. und 27. April fuhren noch einmal sechs Laboranten zusammen zur Messe. Dabei stand für die Laser-CNC-Bastler das Sampeln von Bauteilen im Vordergrund, um weiter an ihrer Laser-CNC arbeiten zu können. Ein anderer nahm die Messe zum Anlass sich über Fluidsensorik und im Speziellen über die vorhandene Messtechnik von laminaren Strömungen in einem Rohr zu informieren. Am Donnerstagabend fand die übliche große Messeparty zum letzten Messetag statt und natürlich waren auch da die Laboranten mitten drin dabei. Bei leckerem Buffet, Freigetränken und Livemusik u.a. von Nerd Academy ging der Messetag zu Ende.

Werksführung bei Teekanne

Am 04. April 2012 hat das Labor eine Exkursion zu Teekanne in Düsseldorf unternommen. Da so viele daran teilnehmen wollten, fuhr jeder auf eigene Faust und wir trafen uns um 17:45 Uhr vorm Werkstor bei Teekanne. Dort wurden wir von zwei Mitarbeiterinnen abgeholt und durch einen Ausstellungsraum von alten Produktionsanlagen in den Begrüßungsraum geführt. Bei Tee und Kuchen und einer kleinen Einleitung zum Konzern Teekanne, startete eine Multivisionsschau, über die Herkunft des Tees an sich und die Tradition des Teetrinkens. Der Fokus mancher Laboranten lag dabei vielmehr auf der technischen Realisierung in Form von 12 Projektoren, als auf den Inhalten des Films. Im Anschluss mussten wir alle in hellblaue Einweg-Overalls schlüpfen und eine Kopfbedeckung tragen.

Danach wurden wir durch die Produktionshalle geführt. Dabei begleitete uns ein Meister aus der Produktion, der für technische Fragen zur Verfügung stand. Als erstes wurde uns die Funktionsweise einer Teebeutelbefüllungsanlage gezeigt, weiter ging es dann zur Kartonfaltmaschine, die die zukünftige Pappverpackung um die Beutel aus einem Planar faltete und mit Heißleim verleimte. Über die kleinen Förderbänder und dank ihrem Strichcode wurden die Kartons dann zu der richtigen Abfüllanlage gebracht. Uns wurden die Kontroll- und Überwachungsmechanismen erklärt, zudem gab’s noch einen kleinen Ausflug zur Insektenbekämpfung in der Produktion und den Qualitätskontrollen des eigentlichen Produktes Tee. Zu guter Letzt wurde uns noch die Anlage zum Verschließen der Verpackung und der letzten Beschriftung mit Datum vorgestellt. Über den Hof ging es zurück in den Vorführraum, wo verschiedene Tees verkostet wurden konnten und noch eine Gesprächsrunde stattfand, in der jeder noch einmal Fragen stellen konnte.

Im Anschluss daran haben wir den Abend in der Düsseldorfer Altstadt bei rustikalem Brot und Bier ausklingen lassen.

Kleiner Solarzellenlehrpfad im Labor

Kurzmeldung: Im Labor ist ein kleiner Solarzellenlehrpfad auf der Tafel aufgetaucht. :-)

Solarzellen

Kleiner Solarzellenlehrpfad im Labor.

Auch ein kleines Solarmodul wurde gebaut. Da die Zellen aber sehr empfindlich sind, ist hier und da mal etwas abgebrochen. Die monokristallinen Zellen waren leider zu empfindlich um sie von Hand zu löten. Spaß hat es trotzdem gemacht.

Modul

Ein Solarmodul in Selbstbauweise.

 

Projekt Powermeter fertiggestellt

Das Labor kann jetzt in Echtzeit den elektrischen Energieverbrauch messen.

Das Powermeter sitzt in unserem Sicherungskasten.

Mit der finalen Version 1.00 läuft das Powermeter bereits seit mehreren Tagen und misst den Energieverbrauch des Labors. Der aktuelle Verbrauch wird auf wl numerisch angezeigt. Auf unserem Server läuft eine RRDB, welche Wirkleistung, Blindleistung, Stromfluss und Netzspannung graphisch anzeigt. Der Infoscreen in der Lounge lädt über das Netzwerk diese Grafik und zeigt diese neben anderen wichtigen Informationen an.

Momentane Daten:

  • AtXMega192A3 @ 32Mhz
  • Messung der Netzspannung an 3 Phasen mit Hilfe von Spannungsteilern
  • Messung des Strangstromes an 3 Phasen über Stromwandler mit Nebenschlusswiderstand
  • 2x 12 bit ADC ermöglicht parallele  U / I Messung

    Foto InfoScreen Lounge

    Unser Infoscreen in der Lounge.

  • Effektive Entlastung der CPU durch Timer, Events und DMA
  • galvanische Trennung durch kapazitiv getrennten CAN-Bustreiber
  • 128 Abtastungen pro Periode/Kanal, das sind 6400 Abtastungen pro Sekunde/Kanal
  • Verarbeitung von 38400 Messwerten pro Sekunde
  • CAN Interface (Power over CAN)
  • Vollständige galvanische Trennung

 

 

Typischer Labortag

Der Graph eines typischen Labortages auf dem Powermeter.

 

 

Neue CNC-Fräse im Labor

Wir haben jetzt eine CNC-Fräse!
Durch eine Spende haben wir eine kleine CNC-Fräse von Isel bekommen. Das ganz wurde über einen alten Windows 95 PC und eine sehr eigensinnige Software gesteuert. Die Steuerbaugruppe besteht aus drei Schrittmotorsteuerkarten und einer Steuerkarte mit einem 8051-Mikrocontroller und serieller Schnittstelle.
Das konnten wir natürlich so nicht lassen, also wurde der Lötkolben angeheizt.

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