Anmeldung für die Labortage 2010 eröffnet!

Liebe Bastler und Labortagefreunde,

endlich ist es wieder soweit: Die Anmeldung fuer die Labortage 2010 ist eröffnet!

Vom 21. bis 24. Oktober 2010 finden die diesjährigen Labortage in den Räumlichkeiten des Labors statt. Diesmal gibt es mehr Platz, da wir zusätzlich ein großes Workshopzelt für euch draußen aufgebaut haben. Dort könnt ihr eure eigene Teslaspule zusammen bauen, es besteht die Möglichkeit mit Siebdruck eure Labortage T-Shirts selbst zu drucken, oder sogar eigene Designs zu entwerfen.

Die Vortragsthemen drehen sich um FPGA-Technologie, Steganographie, Programmierung, Ansteuerung von Robotern und vieles mehr. Auch wird ein Vortrag ueber inline Assembler mit GCC und anschließendem Workshop angeboten. Wie immer gibt es auch die Möglichkeit Bausätze zu erwerben für den Borg16, das Laborlicht, den USBasp und natürlich auch das Laborboard.

Der Call for Papers läuft noch, wenn ihr also einen Vortrag oder Workshop halten möchtet und ein Abstract einreichen wollt, könnt  ihr das bis zum 01. Oktober 2010 an papers@das-labor.org tun.

Alle weiteren Infos und die Anmeldung finden sich unter:
http://www.das-labor.org/labortage/

Mehr zum Call for Papers findet ihr hier:
http://das-labor.org/labortage/files/cfp_de.utf8.txt [DE]
http://das-labor.org/labortage/files/cfp_en.utf8.txt [EN]

Wir sehen uns auf den Labortagen 2010!

Vortrag: Trusted Computing

Am kommenden Dienstag, (14.09.2010) findet im Labor ein Vortrag über Trusted Computing und Trusted Computing Support beim Booten von Linux statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.

Thema:

Jeder, der sich näher mit IT beschäftigt, ist in den letzen Jahren sicher über das Thema Trusted Computing gestolpert. Oftmals hatte das ganze mit DRM und Einschränkung des Nutzers einen negativen Beigeschmack.

Trusted Computing kann aber auch zur Verbesserung der Sicherheit eingesetz werden, z.B beim Trusted Bootlading. Um diese Möglichkeiten geht es im kommenden Vortrag.

Inhalt:

Der Vortrag dient in erster Linie als Einführung in das Thema “Trusted Computing” ohne dabei auf Digital Rights Managment (DRM) einzugehen. Neben einer Einsicht in die theoretische Konzeption ist vor allem geplant, das praktische Arbeiten mit TPM unter Linux Systemen zu beleuchten. Insbesondere wird darauf eingegangen werden, wie sich die Verwendung des Trusted Computing während des Bootvorgangs zeigt, genauer also, wie es sich mit dem Trusted Boot verhält. Dabei werde ich auch die bekannten Sicherheitsprobleme dieses Bootvorgangs erklären.

Ein neues Programm zur Nutzung des Trusted Boot ist Keyrona, dass von der Sirrix entwickelt wurde. Dieses wird zu unserem Zwecke natürlich auch vorstellt werden. Zum Schluss wird ein Überblick auf weitere TPM Funktionen und die Zukunft von Trusted Computing gegeben.

Im Anschluss an den Vortrag hoffe ich auf eine angeregte Diskussionsrunde. Es sind alle herzlich eingeladen.

Vorkenntnisse:

  • Grundkenntnisse über den Bootvorgang eines PC’s
  • Grundkenntnisse in Kryptographie
  • Grundkenntnisse in Linux

Blitzvorträge [Update]

Am 27.8. finden im Labor fünf Blitzvorträge statt. Eingeladen sind alle, die sich für Grundzüge des Stromversorgungsnetztes interessieren, oder für Wege im Internet anonym zu bleiben. Ausserdem gibt es eine kleine Einführung in das Design von Vektorgraphiken, fünf Gründe, die Programmiersprache Ruby zu nutzen, sowie einen Vortrag zu ereignisorientiertem Programmieren auf Microcontrollern.

Die Vorträge werden sehr kurz gehalten sein und nur einen knappen Überblick oder eine Einführung in das Thema bieten.

Der Vortrag über massive Verarbeitung geometrischer Daten muss leider ausfallen.

Mehr dazu in unserem Wiki

Vortrag: Einstieg in die FPGA Technologie

Hallo Technikfans,

am kommenden Donnerstag (19.08.2010) findet im Labor ein Vortrag über den Einstieg in die FPGA Technologie statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.

Thema:

Ein Field Programmable Gate Array – kurz: FPGA – ist ein integrierter Schaltkreis (IC) der Digitaltechnik, in den eine logische Schaltung programmiert werden kann. Die englische Bezeichnung kann übersetzt werden als:

Im (Anwendungs-)Feld programmierbare Anordnung von(Logik-)Gattern.

Im Gegensatz zur CPU werden hier keine Befehle nacheinander abgearbeitet, sondern in dem FPGA werden Grundschaltungen der Digitaltechnik mit konfigurierbarer Logik nachgebildet. FPGA’sverarbeiten spielend hunderte von MB pro Sekunde und sind dabei nochvoll echtzeitfähig.

Inhalt:

Wir werden erklären, wie FPGA’s aufgebaut sind, wie und wo sie eingesetzt werden. Wir werden klären, wofür FPGA’s geeignet sind und wofür nicht. Dazu beleuchten wir das Innenleben des FPGA’s und verdeutlichen, was die einzelnen Komponenten machen.

FPGA’s arbeiten massiv parallel, was eine andere Denkweise als bei den Mikrokontrollern nötig macht. Wir erarbeiten den nötigen Designflow und das grundlegende Konzept der Programmierung an einfachen Beispielen. Das Thema “Taktung” ist nicht ganz trivial. Es warten böse Effekte wie “Glitches” und “Skew” auf den Entwickler. Was es mit diesen Begriffen auf sich hat, wird ebenfalls erklärt.

FPGA’s haben keine feste Taktfrequenz, sondern die Maximalfrequenz hängt sehr stark von der Programmierung ab. Warum das so ist und wie man eine hohe Taktfrequenz erreicht, erklären wir natürlich auch.

Abgerundet wird der Vortrag mit Hinweisen zum Layout und zur Spannungsversorgung. Aufgrund der Komplexität des Themas werden wir die Hardwarebeschreibungssprachen VHDL und Verilog nur insoweit ansprechen, wie sie zum Verständnis der Funktion nötig sind.

Vorkenntnisse:

  • Grundkenntniss über die Grundschaltungen der Digitaltechnik wie UND/ODER/FlipFlop/Counter usw.

Vortrag: 3D-Modellierung mit Blender

Liebe Grafiker und 3D-Fans,

am kommenden Mittwoch (16.06.2010) findet im Labor ein Vortrag über das Modellieren von 3D-Objekten in Blender statt. Beginn ist um 19:00Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.

Der Vortrag dient als Basis für die kommenden 3 Workshops. Der erste Workshop wird eine Woche später, am Mittwoche den 23.06.2010 um 19:00 Uhr im Labor stattfinden.

Roadmap:

  • Blender-Vortrag: Mittwoch, 16.06.2010; 19:00 Uhr
  • Blender-Workshop I: Mittwoch, 23.06.2010; 19:00 Uhr
  • Blender-Workshop II: Mittwoch, 30.06.2010; 19:00 Uhr
  • Blender-Workshop III: Mittwoch, 07.07.2010; 19:00 Uhr

Thema:

Blender ist eine freie Software für 3D-Grafik, mit der sich Animationen erstellen lassen aus denen später einfache Filme, Computerspiel-Dateien oder Funktionen erstellt werden können.

Inhalt:

In dem Vortag wird zuerst das Erstellen, Bearbeiten, Zusammenführen undTrennen von Objekten erklärt. Danach wird auf das vorher erstellte Objekt eine Textur gelegt. Als nächstes werden wir eine Bewegung in das Objekt bringen und dieses ausleuchten und eine Kammerfahrt erstellen. Als letztes wird erklärt, worauf beim Rendern der Animationen zu achten ist.

Ziel:

Ziel des Vortrages ist es, dass die Teilnehmer einfache Objekte erstellen und bewegen können.

Vorkenntnisse:

  • keine
  • optional: Laptop mit vorinstalliertem Blender, zum ausprobieren

Vortrag: IPv6 (Teil 1/2)

Liebe Techikenthusiasten und Netzwerkfans,

am kommenden Samstag (05.06.2010) findet im Labor ein Vortrag über IPv6 und die eingesetzten Techinken statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.

Der Vortrag setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Der zweite Teil wird zwei Wochen später am Freitag, den 25.06.2010 um 19:00 Uhr im Labor stattfinden.

Thema:

Die Vorträge sollen einen umfassenden Überblick über das Internet Protokoll der Version 6 geben. Dabei werden Vorteile, Aufwand, Programme und Begriffe erklärt werden. Da dies nicht ohne Vorkenntnisse möglich ist, werden auch Netzstrukturen angesprochen und “das richtige Internet” kurz erklärt.

Inhalt:

1. Halbzeit:

Es findet einführend eine kurze Beschreibung statt, welche Technik warum verwendet werden, um das Internet am Laufen zu halten. Dabei wird auf das Weiterleiten von Datenpaketen eingegangen und es wird kurz beschrieben, wie die diversen Internet Service Provider (ISPs) zusammenhängen.

2. Halbzeit:

Anhand des Vergleiches von IPv4 und IPv6 sollen Vorteile und Neuerungen von IPv6 herausstellt werden und auf einige sinnvolle – aber meist nicht erkannte – Techniken hingewiesen werden, unter die zum Beispiel die Privacy Extension, als auch IPSec fallen.

Vorkenntnisse:

  • Vorwissen zu IPv4 voteilhalft aber nicht unbedingt notwendig

Workshop: Repair your devices

am kommenden Samstag (29.05.2010) findet im Labor ein Workshop über die Reparatur von Elektrogeräten statt. Beginn ist um 11:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.

Thema:

Immer wieder gehen irgendwelche Geräte einfach kaputt: Der DVD-Player tut keinen Mucks mehr, der DSL-Router pfeift nur noch oder der Fernseher zeigt kein Bild mehr.

Reperatur lohnt heutzutage nicht mehr, da zu teuer?
Aber moment mal:

Was wenn man das defekte Gerät einfach selber reparieren würde? Dann könnte man potentiell ein nützliches Device wieder zur Funktion überreden und außerdem auch jede Menge über angewandte Elektronik lernen. Die meisten Fehler sind, einmal erkannt, ohne teure Spezialteile sofort zu beheben.

Inhalt:

Es wird diesen Samstag allen Leuten assistiert, die ihre defekten Geräte zur Reperatur ins Labor bringen. Wir werden zu den Fehlern, die wir wahrscheinlich antreffen werden, was erzählen und wir werden versuchen, möglichst viele von den Geräten zu neuem Leben zu erwecken.

Vorkenntnisse:

  • Eigentlich keine – wobei einen Schraubendreher solltet ihr benutzen können, und auch wissen, welche Seite des Lötkolbens heiß wird…..
  • Sinnvolle Vorarbeit: Versucht ein Service-Manual/Schaltplan zu eurem Gerät aus dem Internet aufzutreiben – die findet man schonmal, sind aber nicht unbedingt erforderlich. Ein weiteres Gerät ähnlicher Gattung zum Ausschlachten für Teile währe auch nicht verkehrt, wir haben zwar eine Menge Teile im Labor, aber Schlachtgeräte können sicherlich nicht schaden.

Infos:

Hier kann man sich vorher schonmal schlau machen:
http://www.repairfaq.org/ (Reparaturanleitungen zu vielen Gerätetypen)

Wir sehen uns am Samstag ;)

Sign your Keys!

am kommenden Freitag (16.04.2010) ist es mal wieder so weit. Wir starten eine Keysigning-Party um 19:00 Uhr im Labor. Für kalte Club-Mate ist gesorgt!

Motivation

In der modernen Kommunikation in rechnerbasierten Netzwerken kann man sich nicht sicher sein, wer gerade alles noch an der Kommunikation teilnimmt.

Ein Trick ist die digitale Verschlüsselung gekoppelt mit einer signierten Identität, der man vertrauen kann. Das Problem ist leider, dass dieses Vertrauen bei digitalen Zertifikaten meist nur von einer übergeordneten Instanz vorgegeben wird.

Hier gibt eine Alternative – das Web-of-Trust. Bei diesem zertifizieren sich die teilnehmenden Personen untereinander und geben zusätzlich an, wem sie wie stark vertrauen. Mit dieser Information können die Teilnehmer indirekt jemand trauen, denn sie bisher nicht persönlich kennen.

Procedere

Nach einer Einführung in Web-of-Trust und verwendeter Technik,  OpenPGP und CAcert, können in lockerer Runde die Identität der Anwesenden überprüft werden, um diese danach digital zu versichern. Ein Web-of-Trust lebt schließlich davon, dass möglichst viele Personen teilnehmen und somit ein größeres und dichteres Netz möglich ist.

Vorkenntnisse

  • keine
  • Basiswissen über digitale Zertifikate ist hilfreich aber nicht unbedingt notwendig

Zusatzinfo

Es werden einige CAcert-Assurer da sein, also kommt vorbei!

MV2010: Das Labor hat einen neuen Vorstand

Die Mitgliederversammlung 2010 des Labor ist vorbei und das Labor startet mit einem neuen Vorstand in das neue Jahr. Der neue Vorstand besteht aus:

  • 1. Vorsitzender: Matthias Drossel
  • 2. Vorsitzender: Veit Olaf Rühenbeck
  • Schriftführerin: Tanja Tengler
  • Kassenwart: Stefan Hunnius

Das Labor dankt dem alten Vorstand und den ausgeschiedenen Mitgliedern für die tatkräftige Mitarbeit.

Vortrag: Funktionale Programmierung mit Haskell

am kommenden Mittwoch (09.12.2009) findet im Labor ein Vortrag über die funktionale Programmiersprache Haskell statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.

Thema:

Haskell ist eine funktionale Programmiersprache mit starken Wurzeln in
der Mathematik und der Informatik. Trotz dem Ruf, schwer zugänglich zu
sein, kommt Haskell in vielen Bereichen zur Anwendung.

Inhalt:

Haskell bietet durch den funktionalen Programmierstil Möglichkeiten,
Dinge anders zu erfassen und zu bearbeiten. Im Vortrag wird erklärt, was
“funktional” überhaupt bedeutet und was die Unterschiede zu anderen
Sprachen sind. Anschließend wird anhand von praktischen Beispielen näher
auf Konzept hinter Haskell eingegangen. Zum Abschluss wird der
Vortragende seine in Haskell geschriebene kryptographische Bibliothek
vorstellen.

Vorkenntnisse:

  • Grundlegende Kenntnis der Informatik