Labortage 2009: Call for Papers

Labortage 2009 – Call for Papers
“Wer bastelt, hat recht!”


Wann :   vom 29. Oktober 2009 bis 1. November 2009
Wo   :   In den Räumen des Vereins Das Labor e.V. in Bochum
URL  :   https://www.das-labor.org/labortage

Wichtige Fakten:

* Für die Präsentation oder den Workshop ist ca. 1 Stunde vorgesehen
* Das Thema des Workshops sollte zu den Schwerpunkten der Labortage passen
* Einsendungen an papers@das-labor.org
* Einsendeschluss für Papers, Vorträge und Workshops
ist der 1. Okt. 2009

Die “Labortage” sind eine Veranstaltung, die jährlich vom Labor in Bochum veranstaltet werden. Das Labor fungiert in erster Linie als Treffpunkt und Gemeinschaft für Menschen, die Dinge verstehen und bauen wollen.
Wir entwickeln und benutzen freie Software. Wir programmieren Microcontroller,
ätzen Platinen und löten alles Mögliche. Aber auch der künstlerisch Kreative
ist gern gesehen.
Kurz: Die Mitglieder des Labor e.V. haben den Anspruch mit Technologie Neues
und Sinnvolles zu gestalten, aufzuklären, zu kritisieren und zu verbessern,
ohne dabei eine politische Stellung einzunehmen.

Genauso wichtig wie eine gute Ausstattung mit Hardware sind Menschen, die wissen, wie etwas funktioniert. Das Labor e.V. bietet Vorträge, Workshops und Diskussionen zu den unterschiedlichsten Technologien an. Die Möglichkeit, Wissen einem Publikum zu präsentieren, besteht dabei natürlich auch für dich. Interessiert dich ein Thema brennend und möchtest Du andere mit deiner Begeisterung anstecken, besteht jederzeit die Möglichkeit, einen Vortrag auch außerhalb der Labortage für dich im Labor zu organisieren. Doch auch abseits von Veranstaltungen wird gebastelt und getüftelt – alleine oder mit anderen. Der ständige Wissensaustausch in freundschaftlicher Atmosphäre ist dabei die Bedingung für eine stetige Entwicklung: Denn alles, was Dir zeigt, wie die Welt funktioniert, hat hier seinen Platz.

Themen:

Der Fokus für die Labortage 2009 soll auf folgende Themen gelegt werden:

  • T1: Praktischer Umgang mit Microcontrollern und FPGAs

Du hast etwas entwickelt, dass einen Microcontroller
benötigt und möchtest dieses Projekt vorstellen. Vielleicht
willst Du aber auch mit anderen dein oder ein anderes
Microcontroller-Projekt weiterentwickeln.

  • T2: Software in the Wild

Du entwickelst ein Softwarewerkzeug oder verfolgst eine
Idee oder Programmiersprache. Dir muss noch nicht
unbedingt klar sein, wofür das vorteilhaft sein kann, aber
Du hast Wissen angehäuft, dass Du gerne mit anderen
teilen möchtest. Oder Du möchtest mit anderen über
gegenwärtige Trends der Softwareentwicklung diskutieren
oder vorhandene Ansätze weiterentwickeln.

  • T3: Mathematik, Sicherheit, Informatik, Physik, Elektronik

“Ein Drittel? Nee, ich will mindestens ein Viertel.”
- Horst Szymaniak

  • T4: Grundlagen und richtige Vorgehensweise

Für viele Gebiete gibt es Grundlagen, die Quereinsteigern
nicht bekannt sind. Es gibt Verfahrensstandards, wie
man bei der Entwicklung vorgeht. Damit nicht alle
den gleichen langwierigen Lernprozess durchmachen müssen,
willst Du eine Einführung geben, der anderen den Einstieg
erleichtert.

  • T5: Kulturflash

Du interessierst dich für Kulturen oder Subkulturen und
hast eine interessante Erkenntnis gemacht, die Du anderen
vorstellen willst. Oder Du möchtest anderen Konzepte wie
neue Lizenzen oder philosophische Paradigmen näher bringen.
Manche interessieren vielleicht auch Meme oder andere
Absurditäten des Netzes. Alternativ kannst du mit anderen
endlich die Weltherrschaft angehen.

  • T6: Leben

“Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens.
- Coco Chanel”
Für das Labor e.V. trifft das auch zu. Sei es das
Kochen, die Organisation eines Terminkalenders, das
Chaos auf dem Schreibtisch, der Umgang mit Menschen.

Diese Themen sollen in einem vielfältigen Programm an Workshops und
Vorträgen einfließen. Dabei stellt die Möglichkeit, aus unterschiedlichsten
Bausätze unter Anleitung oder Hilfe fertige Hardware zu basteln, nur einen
Aspekt dar. Es wird ein HackTheBox Projekt in der Entwicklung
vorgestellt, an dem sich die Teilnehmer der Labortage versuchen koennen.

Wie auch im letztem Jahr soll die soziale Komponente nicht zu kurz kommen.
Das Labor e.V. hat den Anspruch Kontakte aufzubauen und zu fördern.
Neben dem ‘Nerdkochen’ und der ‘Kaffeeflatrate’ ist der Eintritt für
Vortragende natürlich frei.

Bitte sende Konzepte für Workshops, Themenvorschläge für Vorträge und/oder
Papers die Du vorstellen möchtest, an papers@das-labor.org. Einsendeschluss
ist der  1. Oktober 2009, 23:59 GMT.

Wir hoffen euch bald im Labor willkommen heißen zu können…

Mit freundlichen Grüßen

Das Labor e.V.

Vortrag: PR Arbeit für Anfänger

am kommenden Montag (13.06.2009) wird Jonas Stawowy (Wirtschaftsförderung Bochum)einen Vortrag über PR-Arbeit für Anfänger halten. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor[1] in der Alleestr. 50 in Bochum.

Thema:

PR-Arbeit muss gut überlegt, zielgerichtet und kontinuierlich aufgezogen
werden, um die gewünschte Wirkung bei der ausgewählten Zielgruppe auch
wirklich erreichen zu können: Aufmerksamkeit erregen, Sympathien
gewinnen und gegenseitiges Verständnis und Vertrauen schaffen — und das
ohne aufdringliche Eigenwerbung zu betreiben und dadurch penetrant zu
wirken.

Inhalt:

Es sollen die folgenden Grundlagen einer effizienten PR-Arbeit
vermittelt werden:

* Warum PR-Arbeit wichtig ist
* Begriffsdschungel ade!
* Wen möchte ich überhaupt ansprechen?
* Do’s and Dont’s im Umgang mit Journalisten
* Handwerkszeug “Sprache und Gestaltung”
* Die Vielfalt der Methoden (Informationsmittel vs. dialogische Mittel)
* Beispiele: Pressemitteilung, Newsletter, Website, Anzeige etc.

Siehe auch: Wiki Link

“Informatik in Bewegung”

Unter diesem Motto fand am 20.06 und 21.06 ein Workshop in den Räumen der Ruhr-Universität Bochum und Research in Motion (RIM) statt. Hierzu wurden 25 Nachwuchstalente vom Bundeswettbewerb Informatik und eingeladen, sich mit dem Thema Kamerabildverarbeitung auf Blackberry-Smartphones zu beschäftigen.

Nächste Folie bitte

Das Ziel war es eine Java-Applikation für Blackberry-Geräte zu entwickeln, die es ermöglicht über die eingebaute Kamera des Smartphones Gesten des Vortragenden zu erkennen, um Präsentationen am Beamer zu steuern. Die Smartphones wurden via Bluetooth an einen Laptop angebunden, auf welchem die Präsentation lief.

Barkeeper, eine Club Mate!

Nach einem ideenreichen und produktiven Tag wurde das Abendprogramm des Workshops im Labor gehostet. In gemütlicher Atmosphäre konnte in der Lounge bei den typischen Erfrischungsgetränken über die verschiedenen Lösungsansätze des Tages diskutiert und gefachsimpelt werden.
Es gab eine kleine Präsentation über das Labor und über Hackerspaces im Allgemeinen mit einer anschließenden Führung. Die Schüler nutzten hier jede Gelegenheit, das Labor und seine Projekte besser kennen zu lernen. Besonders die Blinken-Devices, die Mikrokontrollerboards und die Programmiererfahrung einiger Laboranten weckten reges Interesse.

Vorstand neu gewählt

Die Mitgliederversammlung 2009 des Labor ist vorbei und ein neuer Vorstand wurde gewählt. Der neue Vorstand des Labors besteht aus:

  • 1. Vorsitzender: Matthias Drossel
  • 2. Vorsitzender: Veit Olaf Rühenbeck
  • Schriftführer: Christian Kroll
  • Kassenwart: Stefan Hunnius

Das Labor dankt dem alten Vorstand und den ausgeschiedenen Mitgliedern für die tatkräftige Mitarbeit.

Mitgliederversammlung 2009

Diese Woche am Donnerstag (18.06.2009) findet die Mitglieder-
versammlung im Labor statt. Beginn ist um 19:00 Uhr in den
Räumen des Labors in der Alleestr. 50. Folgende Punkte werden
besprochen:

Tagesordnung der Mitgliederversammlung:
---------------------------------------
1) Satzungsänderung
2) Bericht des Vorstands
3) Finanzbericht
4) Bericht der/s Finanzprüfer
5) Entlastung des Vorstandes
6) Neuwahl des Vorstandes
7) Sonstiges

Vortrag: Erneuerbare Energien

Am kommenden Freitag (24.04.2009) um 19:00 Uhr findet im Labor ein Vortrag von Maik zum Thema “Erneuerbare Energien – Wie wir in Zukunft unseren Energiehunger decken können” statt.

Zum Thema:

Ständig wächst unser Hunger nach elektrischer Energie, doch die Verknappung der Rohstoffe und die erhöhte Umweltbelastung durch fossile Brennstoffe machen es immer schwieriger, diesen Hunger nachhaltig zu decken. Regenerative Energien bieten sich als Löung für einige dieser Probleme an. Doch warum werden diese dann nicht anstelle von konventionellen Kraftwerken verwendet? Wo liegen die Probleme bei der Nutzung regenerativen Energien und wie kann man diese in Zukunft kösen?

Zum Inhalt:

Der Vortrag soll eine kleine Einführung in die Problematik liefern. Dabei soll zuerst erläutert werden, wie die Stromerzeugung mit den unterschiedlichen Techniken funktioniert. Hirbei werden folgende Energiequellen betrachtet:

  1. Wasserkraft
  2. Windkraft
  3. Photovoltaik/Solarthermie
  4. Geothermie
  5. Biomasse

Anschließend werden die Vor- und Nachteile dieser Energieformen diskutiert und mögliche Lösungsansätze aufgezeigt.

Zum Wissen:

Folgendes Wissen soll mit dem Vortrag vermittelt werden und euch eine differenzierte Sichtweise fernab der Hochglanzbroschüren der Lobbyisten geben:

  • Wirkungsweise unterschiedlicher regenerativen Energieformen
  • Kritische Betrachtung von regenerativen Energien
  • Grenzen und Probleme der regenerativen Energieformen
  • Ausblick ind die Zunkunft und mögliche Lösungsansätze

Das Labor zieht um

Nun ist es amtlich: Das Labor bezieht die neuen Räumlichkeiten in der Alleestr. 50. Ab dem neuen Jahr 2009 gibt es 128m² Platz zum Kreativ-Sein, Chillen und Entwickeln.

Anders als im aktuellen Labor gibt es 4 Räume, die aufgeteilt sind in Werkraum, Lounge, Küche und Vortragsraum. Schon ab dem 1. Dezember werden wir die Räumlichkeiten renovieren, sodass mitte Dezember der eigentliche Umzug gestartet werden kann. Pünktlich zum Neujahr soll das neue Labor dann “betriebsbereit” sein.

Labor Projekttage ein voller Erfolg

Löten, Programmieren, Leute treffen – vom 13. bis zum 16. November 2008 veranstaltete der Bochumer Labor e.V. die ersten Labor-Projekttage. An drei Tagen konnte rund um die Uhr gelötet, gebastelt und programmiert werden. Für die Organisatoren, wie für die zeitweise über 40 Besucher aus ganz Deutschland, war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

Schwerpunkt Embedded Systems

Die Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Embedded Systems bot zahlreiche Vorträge, Workshops und ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Die Workshops waren so angelegt, dass auch Besucher ohne Elektronik-Vorkenntnisse im Lauf von drei Tagen ihr erstes Mircrocontroller-Projekt fertigstellen und mit nach Hause nehmen konnten.
In den Vorträgen wurden weitere Aspekte von Microcontroller-Systemen beleuchtet und auch Projekte von Labormitgliedern vorgestellt, wie z.B. eine effiziente Krypto-Bibliothek für AVR-Microcontroller.

“Nerd-Games”

Neben der ernsthaften Beschäftigung mit der spannenden Materie kam auch der Spass nicht zu kurz: Bei den “Nerd-Games” konnten sich die Besucher in einem Technik-Quiz und beim LED-Weihnachtsbaum-Wettlöten messen. Hier ging es darum, in möglichst kurzer Zeit einen bunten Weihnachtsbaum aus Leuchtdioden zusammenzubauen. Der musste am Ende natürlich funktionieren und nach Möglichkeit auch hübsch aussehen. Der Gewinner benötigte nur 10 Minuten 25 Sekunden.

Wiederholung geplant

Am Ende konnte der Labor e.V. eine positive Bilanz ziehen: Viele neue Gesichter, zufriedene Besucher und ein reibungsloser
Ablauf – mehr konnten sich die Organisatoren nicht erhoffen. Die Veranstaltung soll im nächsten Jahr wiederholt werden.


Über das Labor

Der Labor e.V. ist ein von Bochumer Studenten gegründeter Verein. Seit 2005 unterhält er in der Bochumer Innenstadt Räumlichkeiten, in denen regelmäßig Vorträge und Workshops stattfinden.

Das Labor steht fast täglich Interessierten als offener Arbeitsplatz und Treffpunkt zur Verfügung; auch abends und an Wochenenden. Ehrenamtliche Tutoren von der Ruhr-Universität-Bochum und aus umliegenden Unternehmen unterstützen Anfänger und Fortgeschrittene bei der Durchführung ihrer
eigenen Elektronik- und Softwareprojekte. Auf diese Weise fördert der Verein die kreative Auseinandersetzung mit Technik als Freizeitbeschäftigung und bietet Einblicke in die Fachgebiete der beteiligten Tutoren.

2007 wurde das Labor für dieses Konzept mit einem Sonderpreis im Wettbewerb “Zukunft durch Innovation” des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Die Jury aus Innovationsminister Pinkwart, Schulministerin Barbara Sommer, Dr. Ing. Willi Fuchs (Direktor des VDI), Klaus Hamacher (Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des DLR) und Dr. Hans Peter Klös vom Institut der Deutschen Wirtschaft würdigte in ihrer Laudatio besonders das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder.

Bilder:

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Space Invaders attackieren die Kinderuni

laborstand_kinderuni

Am 29. und 30. Oktober öffnete das Audimax der Ruhr-Universität Bochum seine Türen für Grundschulkinder im Rahmen der KinderUni. Das Programm hatte das Ziel, mit kindgerechten Vorträgen, Experimenten sowie mit Exponaten zum Anfassen spielerisch das Interesse der Kinder an Wissenschaft zu wecken.

Das Labor beteiligte sich hier mit einem eigenen Stand, an dem die Kinder Computerspiele wie Space Invaders, Pong3D oder Tetris auf unseren Borgs testen konnten. Als Eyecatcher wurde unser Farbborg3D ausgestellt, der sowohl Kinder als auch Erwachsene in seinen Bann zog. Zu Stoßzeiten war das Interesse so groß, dass die drei Laboranten am Stand Mühe hatten den Andrang zu bewältigen und alle Fragen zu beantworten.

Labor im Exil

Am Montag wurde das Labor kurzfristig geräumt, da in der Innenstadt eine 500kg-Bombe aus dem 2. Weltkrieg entschärft wurde.

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Anwesende Laboranten haben daraufhin eine Kiste Club-Mate eingeladen und in einer WG kurzfristig ein “Exil Labor” errichtet. Danke an bg und seine WG für die Gastfreundschaft :) .