Tipps vom Admin: Bearbeiten von Konfigurationsdateien

Konfig-Dateien gehören ja meist dem Benutzer “root” und können daher auch nur von diesem modifiziert werden. Wer nun beherzt zur Rootshell greift, geht allerding ein Risiko ein – die meisten Leute neigen dazu, während des Bearbeitens mehrfach zwischenzuspeichern, so dass ggf. fehlerhafte oder unvollständige Dateien auf der Platte liegen. Wird ein Rechner von mehreren Leuten administriert, besteht zusätzlich die Gefahr, eine Datei unbeabsichtigt gleichzeitig zu bearbeiten.

Nutze daher grundsätzlich “sudoedit”: es erzeugt eine Kopie der zu bearbeitenden Datei und läßt anschließend deinen EDITOR darauf los. Versehentliches Speichern falscher Inhalte führt also ebensowenig zu einem Beinbruch, wie erfolgloses Abbrechen des Vorgangs — solange dein Editor nicht erfolgreich (Exit-Status $? == 0) zurückkehrt, wird die Original-Datei nicht ersetzt.

Einziges Manko: Vorsichtiges Herantasten an ein gewünschtes Ergebnis ist etwas mühseliger.

Es gibt Ausnahmen zur Verwendung von “sudoedit”, nämlich weit spezifischere Editoren. Nehmen wir die Datei “/etc/passwd”: Abgesehen von “usermod” zwecks scriptingfähiger Modifikation gibt es für diese Datei noch “vipw”, welches auch die Aufgabe des “Lockings”, also Sperrens der Datei, übernimmt — allerdings keinerlei syntaktische Überprüfung vornimmt. Wahlweise gibt es dann noch “vigr” für Manipulationen der “/etc/groups” — ebenso wie “vipw” mit dem Schalter “-s” versehen, der “/etc/shadow” oder “/etc/gshadow” bearbeitet.

Generell ist das Studium der manpages eines Programms und seiner Konfigurationsdateien unbedingt zu empfehlen, gibt es doch oft genug Möglichkeiten, händische Arbeiten fast vollständig zu vermeiden.

Ansonsten wirst du als umsichtiger Admin natürlich ausreichende Sicherungen deiner Konfiguration durchgeführt haben und kannst problemlos einen bekannten, konsistenten Datenbestand wiederherstellen… oder? ;-)

Vortrag: LaTeX für Einsteiger (Teil 3/4)

am kommenden Donnerstag (15.10.2009) findet im Labor ein Vortrag über
LaTeX unter dem Titel LaTeX für Einsteiger statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.

Inhalt:

Der Vortrag ist der dritte Teil in einer Reihe von insgesamt 4 Vorträgen und setzt voraus, dass das Erstellen eines Dokuments mit LaTeX kein Problem darstellt.
In diesem Teil geht es primär um das erstellen eigener Makros in LaTeX. Des Weiteren werden wir uns nützliche Zusatzpakete anschauen.

Roadmap:

Vortrag (Teil 3/4): (Für Fortgeschrittene)
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Erstellen von eigenen Makros und Kennenlernen von ein paar Zusatzpaketen

Vortrag (Teil 4/4): (Für Fortgeschrittene)
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LaTeX Folien für Vorträge erstellen. Templates erstellen und u.U. diese
an bestehende Office-Vorlagen anpassen.

Bereits gehaltene Vortragsteile:

Vortrag (Teil 1/4): (wurde gehalten am 29.06.2009)
(Für absolute Einsteiger)
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Ausflug in nötige Grundlagen, Literaturhinweise und ein Ausblick auf die
kommenden Vorträge. Eventuell bereits Inhalte aus dem 2. Vortrag

Vortrag (Teil 2/4): (10.08.2009) (Für Einsteiger)
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Typische Anwendungsszenarien und Problemfälle, die man immer wieder in
Foren liest.

Vortrag: Linux für Einsteiger

am kommenden Dienstag (13.10.2009) findet im Labor ein Vortrag über den Einstieg in Linux statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.

Thema:

Linux hat als freies Betriebssystem eine große Popularität erlangt. Es gilt als sicher, schnell, flexibel und echte Alternative zu Betriebssystemen wie Microsoft Windows und OS X von Apple. Zusätzliche Verbreitung erfährt es als Betriebssystem für Router, Telefonanlagen, und viele weitere Geräte.

Inhalt:

In unserem Vortrag wird neben der historischen Entwicklung, die zu Linux und Freier Software führte, auf die Grundlagen der Installation und Bedienung eines Linux-Systems für Anwender eingegangen. Die Einführung findet auf Ubuntu Linux statt. Zum Abschluss wird gezeigt, wie manche Windows-Spiele unter Linux lauffähig gemacht werden. Als Beispiel dient hier das Online-Rollenspiel “World of Warcraft”. *SugSug*

Vorkenntnisse:

  • Es werden keine Vorkenntnisse benötigt

Literatur:

Labortage 2009 Anmeldung eröffet!

Hallo Liebe Interessierten,

seit ein paar Tagen, und  jetzt auch offiziell, ist die Anmeldung Eröffnet!

Genaueres zur Veranstaltung findet ihr unter

http://www.das-labor.org/labortage

Es stehen noch weitere Programmpunkte aus, und wir freuen uns auf ein
rege Besuchtes Event!

Es stehen zur Zeit 50 Plätze zur Verfügung und einige sind schon weg,
also nichts wie los und anmelden! :)

Bis hoffentlich bald im Labor,

Tron

P.S.: Bitte verbreitet diese Nachricht weiter an Menschen von denen ihr
denkt sie könnten interessiert sein ;) Vielen Dank

Vortrag: Trapdoor Ciphers

am kommenden Mittwoch (07.10.2009) findet im Labor ein Vortrag über
Trapdoor Ciphers statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestraße 50 in Bochum.

Thema:

Was ist eine Trapdoor bezogen auf eine Chiffre? Als Trapdoor wird in diesem Vortrag eine geheime Information bezeichnet, die es erlaubt den Schlüssel einer Chiffre zu erhalten. Hierbei wird nur eine sehr kleine Anzahl von  Chiffretexten benötigt. Es spielt dabei keine Rolle , welche Klartexte es sind, oder was der Schlüssel ist. Diese Trapdoor unterliegt dabei den Kriterien, zum einen schwer auffindbar, und zum anderen möglichst effektiv zu sein.

Inhalt:

In diesem Vortrag wird untersucht ob es möglich ist, S-Boxen zu linearisieren und damit eine “Trapdoor” in Cipher-Systemen einzubauen. Wir betrachten dabei wie die Trapdoors aussehen müssen, um diese Eigenschaften zu erfüllen.

Im zweiten Teil stellen wir Methoden vor um Trapdoors in Chipher-Systemen aufzuspüren.

Vorkenntnisse:

  • Es werden einfache Grundlagen in linearer Algebra benötigt