Blitzvorträge [Update]

Am 27.8. finden im Labor fünf Blitzvorträge statt. Eingeladen sind alle, die sich für Grundzüge des Stromversorgungsnetztes interessieren, oder für Wege im Internet anonym zu bleiben. Ausserdem gibt es eine kleine Einführung in das Design von Vektorgraphiken, fünf Gründe, die Programmiersprache Ruby zu nutzen, sowie einen Vortrag zu ereignisorientiertem Programmieren auf Microcontrollern.

Die Vorträge werden sehr kurz gehalten sein und nur einen knappen Überblick oder eine Einführung in das Thema bieten.

Der Vortrag über massive Verarbeitung geometrischer Daten muss leider ausfallen.

Mehr dazu in unserem Wiki

Vortrag: Einstieg in die FPGA Technologie

Hallo Technikfans,

am kommenden Donnerstag (19.08.2010) findet im Labor ein Vortrag über den Einstieg in die FPGA Technologie statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.

Thema:

Ein Field Programmable Gate Array – kurz: FPGA – ist ein integrierter Schaltkreis (IC) der Digitaltechnik, in den eine logische Schaltung programmiert werden kann. Die englische Bezeichnung kann übersetzt werden als:

Im (Anwendungs-)Feld programmierbare Anordnung von(Logik-)Gattern.

Im Gegensatz zur CPU werden hier keine Befehle nacheinander abgearbeitet, sondern in dem FPGA werden Grundschaltungen der Digitaltechnik mit konfigurierbarer Logik nachgebildet. FPGA’sverarbeiten spielend hunderte von MB pro Sekunde und sind dabei nochvoll echtzeitfähig.

Inhalt:

Wir werden erklären, wie FPGA’s aufgebaut sind, wie und wo sie eingesetzt werden. Wir werden klären, wofür FPGA’s geeignet sind und wofür nicht. Dazu beleuchten wir das Innenleben des FPGA’s und verdeutlichen, was die einzelnen Komponenten machen.

FPGA’s arbeiten massiv parallel, was eine andere Denkweise als bei den Mikrokontrollern nötig macht. Wir erarbeiten den nötigen Designflow und das grundlegende Konzept der Programmierung an einfachen Beispielen. Das Thema “Taktung” ist nicht ganz trivial. Es warten böse Effekte wie “Glitches” und “Skew” auf den Entwickler. Was es mit diesen Begriffen auf sich hat, wird ebenfalls erklärt.

FPGA’s haben keine feste Taktfrequenz, sondern die Maximalfrequenz hängt sehr stark von der Programmierung ab. Warum das so ist und wie man eine hohe Taktfrequenz erreicht, erklären wir natürlich auch.

Abgerundet wird der Vortrag mit Hinweisen zum Layout und zur Spannungsversorgung. Aufgrund der Komplexität des Themas werden wir die Hardwarebeschreibungssprachen VHDL und Verilog nur insoweit ansprechen, wie sie zum Verständnis der Funktion nötig sind.

Vorkenntnisse:

  • Grundkenntniss über die Grundschaltungen der Digitaltechnik wie UND/ODER/FlipFlop/Counter usw.

Neues aus dem Adminkeller

Natives IPv6 für den Server:
Unser Server Hoster bietet nach regelmäßigem Nachfragen endlich natives IPv6 an (2a01:4f8:100:63c2::2 ) Nach ein paar Wochen Verzögerung können jetzt auch die Reverse DNS Einträge setzten die z.B. für E-Mail wichtig sind.

SyncML Dienst:
Wer seine Kontakte, Kalender und ähnliches zwischen Rechnern und Handy synchronisieren möchte oder einfach nur ein Backup aufbewahren will, kann dies jetzt auch beim Labor tun. Accounts gibt es wie immer bei den Admins.

DNSSEC:
Im Labor steht über den DNS Resolver (casino) sowie über unseren Server (www.das-labor.org) ein DNSSEC validierender DNS Server für “.” und “dlv.isc.org zur Verfügung.  Als nächster Schritt soll die Signierung unserer Domain folgen.
In den letzten Tagen war zu beobachten das sich die komplette TLD “.biz” ausgesperrt hatte und mit validierenden Servern nicht mehr auflösbar war. Dies scheint aber wieder zu funktionieren. Auf der Webseite ließt man darüber allerdings recht wenig

lokales:
Das WLAN kann seit einiger Zeit “wme” und “roaming”. Neu hinzugekommen ist “802.11n” womit der “ath9k” Treiber lange mehr Probleme als sonst hatte. Damit sind nun endlich auch gescheite Datenraten über WLAN möglich. Erste Tests zeigten uns bis zu 8MB/s

Labortage 2010 – call for papers

Es ist soweit! Das Call for Papers fuer die Labortage 2010 ist fertig.  Und damit ihr es auch verbreiten koennt hier sowohl die deutsche als auch englische Version. Bitte helft mit und verbreitet es, damit wir so viele Leute wie moeglich erreichen und euch, wie auch im letztem Jahr, mit interressanten Themen versorgen koennen.

Call For Paper – deutsch

Call For Paper – english