Vortragsprogramm/2006

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iptables - Basics[Bearbeiten]

Was? iptables - Basics
Wer? Alexander, Felix und/oder Soeren
Wann? Dienstag, 18.4.2006, 19:30


Zusammenfassung In dem ersten Vortrag aus der iptables/netfilter Reihe werden wir kurz einige TCPIP Grundlagen auffrischen bevor wir das iptables und netfilter Konstrukt aufbroeseln und die ersten Grundlagen vermitteln. Der Schwerpunkt liegt hier bei nicht auf der IP-Familie, sondern auf der granularen Unterscheidung was netfilter und was iptables ist. Wir werden die Basic-Targets und -Matches durchgehen und am Ende haben wir so viel erzaehlt, dass jede[r] seine eigenen iptables-sets schreiben kann und weiss, was er/sie da macht.

Was setzen wir vorraus und was erwarten wir von euch? Nichts ist leider falsch. Vorraussetzen tun wir eigentlich nur die Grundeinstellung und das Wissen, dass man eine Firewall auf die eine oder andere Art braucht, bzw was eine Firewall so im groben machen soll. Und erwarten tun wir eigentlich nur, dass ihr Sprueche wie "Ich habe nix zu verbergen" oder "Nur wer etwas versteckt, macht sich verdaechtig" aus euren Koepfen verbannt habt.


iptables - Advanced[Bearbeiten]

Was? iptables - Advanced
Wer? Alexander Kasper
Wann? Dienstag, 25.4.2006, 19:30


Zusammenfassung In dem zweiten Vortrag aus der iptables/netfilter Reihe widmen wir uns, nachdem wir grob verstanden haben wie ein Packet den weg durch netfilter geht, der ganz persoenlichen paranoiden Ader. Modularisierung und Detailinformationen, Performance versus Benutzbarkeit, warum das gerade so sein muss, weshalb man sich immer dann die SSH-Verbinung kickt wenn man doch gerade alle Regeln wieder ueber den haufen geschmissen hat, sinnlose (gerne korrigierbar) und sinnvolle Erweiterung, Log-Wahn, Statistik, Analyse, Meldung, Accounting, vertrauen in die eigene Kiste und Reaktion auf Events soll hier das Thema, GUI oder Shell die Frage sein. Nebenbei gibts noch ne kleine Wiederholung zum letzenmal und ein paar grundlegende Sachen zum Thema netzwerktopologie (aber nicht viel, nur so viel, dass man damit arbeiten kann)

Kernel Packet Traveling Diagram: Background Infos zum Linux kernel: http://www.docum.org/docum.org/kptd/


Passive amplification in the 2,4GHz band[Bearbeiten]

Was? Passive amplification in the 2,4GHz band
Wer? Tilman Frosch
Wann? Dienstag, 9.5.2006, 19:30


Zusammenfassung WLAN-Antennen: Ein kurzer Exkurs in Welt der Radiophysik und einige Vorüberlegungen zum Aufbau von gebräuchlicher Antennentypen geben Euch das Wissen an die Hand, selbst Antennen zu bauen. Dementsprechend folgt anschliessend der eigentliche Workshop, in dem Ihr unter fachkundiger Anleitung Eure eigenen Antennen bauen könnt. Einkaufszettel für einige gängige Bauarten s.u., die Möglichkeit einer Sammelbestellung der meistgebrauchten Teile (Kabel, Stecker etc.) ist ebenfalls gegeben.

Omni (Rundstab-Antenne)

  • ca. 0,5m RG213
  • N-Buchse (zum Einschrauben)

BiQuad (Blech)

  • 10 x 14 cm Kupfer- oder Aluplatine
  • Kupferdraht (Verlegekabel)
  • N-Buchse (zum Einschrauben)
  • alternative zur N-Buchse: Radnabenschutz o.ä. als Distanzhalter

Cantenna (Dose)

  • Kupferdraht (Verlegekabel)
  • N-Buchse (zum Einschrauben)
  • Metalldose mit Durchmesser zw. 7,3 und 9,2 cm (Länge bei 7,3 cm: min 56,4 cm. Länge bei 9,2 cm: min 14,8 cm)

Antennenkabel

  • Länge der Zuführung < 1m: RG213
  • Länge der Zuführung >= 1m: Aircell7, LMR-600 o.ä.

Links:

Mail Anfrage/Antwort cut&paste

Ja, was brauchst du nun?
Das pigtail, also das Adapterkabel von WLAN-Karte o.ä. auf das
eigentliche Antennenkabel solltest du kaufen und nicht selbst löten.
Ansonsten brauchst du vermutlich immer (Preisangaben in Euro):

- Kabel. Bis 2m: RG213, darüber: was besseres Aircell7, Aircom. Du
kannst das RG213 auch für längere Strecken verwenden, aber die Dämpfung
wird dann echt sehr mies. Das RG213 kostet bei Reichelt 5,20/5m-Ring,
das Aircell7 gibts bei Conrad für 2,56/m oder bei Reichelt im 20m-Ring
für ca. 29,-
Wenn also 10 Leute sagen, sie hätten gerne 2m von letzerem würde ich das
bestellen

-Stecker:
Pro Antenne kannst du einen N-Stecker zum einschrauben rechnen.
Kostenpunkt zw. 1,- und 2,- (Reichelt: UG 680U für 1,75).
Dazu das Gegenstück am Kabel (Reichelt UG 21B: 1,50)
Auf der anderen Seite des Kabel dann der passende Stecker zu eurem AP
oder Pigtail.
Bei den Pigtails gibts ganz verschiedene, kann man sich auch nach Wunsch
ordern (ebay, Fachändler etc.), häufig Reverse-SMA.
Für APs meistens Reverse-SMA (D-Link u.a.) oder RP-TNC (Linksys).
Wenn du (wie ich) deinem AP sowieso erst noch eine Buchse verpassen
musst, nimm TNC. Das hat ne angenehmere Größe als SMA und da es kein
komischer Reverse- Stecker ist, sind die Teile meist billiger.

________
So, wir halten fest: N-Buchse zum einschrauben, N-Stecker für das
jeweilige Kabel. Stecker zum AP (auf der anderen Seite). Kabel von
Antenne zu AP oder Karte (kurz wählen, nur so lang, wie eben sein muss,
dementsprechend RG213 oder was besseres (s.o.)
________

Antennen:
- Omnidirektional macht, wie der Name sagt, gleichmäßig 360° Strahlung. 
- BiQuad, wahlweise auch doppel-BiQuad hat einen Reflektor, ist demnach
gerichtet. Abstahlwinkel sollte ungefähr bei 70° liegen. Wer zu seinen,
nicht allzu weit entfernten, Nachbarn funken möchte, ist damit ganz gut
beraten. Wer sich nicht sicher ist, welche Antenne er bauen sollte, dem
sei die BiQuad ebenfalls ans Herz gelegt, da relativ einfach zu bauen
und recht vielseitig.
- Cantenna. Klassische Pringlesdosen-Antenne. Wobei die Pringlesdose,
von Durchmesser und Länge nicht ideal ist. Tut aber. Relativ stark
gerichtet, Richtcharakteristik abhängig vom jeweiligen Rohr.

Es gibt n weitere Bauformen, aber auf für mehr als die obigen 3 mag ich
eigentlich keine Anleitungen vorbereiten.
________
Wir halten fest: Wer nicht weiss was er bauen soll, weil es die erste
ist und er/sie noch keinerlei Erfahrung hat, ist mit einer BiQuad dabei.
________

Hier gibts Einkaufszettel für die einzelnen Antennen:
http://wiki.das-labor.org/wiki/index.php?title=Passive_amplification_in_the_2%2C4GHz_band

Werkzeug:
- Lötkolben (Breite Spitze mit Brateigenschaften für die Antenne selbst,
etwas dünnere für Stecker und Kabel) Billiglötkolben mit Standardspitze
sollte es tun.
- Spitzzange (Kombi geht auch)
- Lineal
(- Bohrmaschine mit passendem Bohrer (Durchmesser der N-Buchse). Müssen
wir noch sehen, dass sowas dann im LABOR ist. Wer Maschine + Satz
Metallbohrer hat: bitte melden!)

Wer sich jetzt noch nicht entscheiden kann, der sollte sich vielleicht
einfach den Vortrag am Anfang des Workshops anhören, ich hoffe, der
macht alle diese Fragen wie "welche Antenne wofür" und "welcher Stecker
wo und zu welchem Kabel" klar. Das gibt dann hoffentlich das Vorwissen,
beim nächsten Workshop zu wissen, was man braucht.

Mir ist klar, dass es nicht so super günstig ist, Vortrag und Workshop
mit individuellem Materialbedarf direkt hintereinander zu veranstalten,
aber das ist nunmal ein Hands-on -Thema und lebt davon, dass jeder, der
das möchte, auch direkt basteln kann.


Antennenbau-Workshop[Bearbeiten]

Was? Antennenbau-Workshop
Wer? Tilman Frosch
Wann? Dienstag, 18.07.2006, 19:30


Zusammenfassung Betreutes Basteln bei Mate und Musik: Nach einem kurzen Überblick über die zu verwendenen Materialien und einige Antennentypen darf zu Bohrer, Feile und Lötkolben gegriffen werden. Einkaufszettel und weitere Infos finden sich hier: Vortragsprogramm/2006#Passive_amplification_in_the_2.2C4GHz_band


TinyDNS & djbDNS[Bearbeiten]

Was? TinyDNS & djbDNS
Wer? Sören
Wann? 15.8.2006


Schlagworte tinydns, djbdns, daemontools, axfr, nameserver
Zusammenfassung Dieser Vortrag richtet sich an alle, die schon immer mal einen Nameserver einrichten wollten, oder auf der Suche nach Alternativen zu Bind & Co. sind.

Besprochen werden die praktische Nutzung djbdns, tinydns und alle nötigen Werkzeuge, die für sowohl einen Caching Nameserver, als auch für einen authoritativen Nameserver nützlich sind -- kurzum: Ein Nameserver-Rundum-Glücklich-Paket.

Voraussetzungen: Rudimentäre Kenntnisse über Unix Umgebungen, sowie die Spur einer Ahnung wie Nameserver funktionieren und wofür sie gut sind.

Link: http://cr.yp.to/djbdns/


Operating System Design am Beispiel GNU Hurd[Bearbeiten]

Was? Operating System Design am Beispiel GNU Hurd
Wer? Marcus Brinkmann
Wann? Dienstag, 12.9.2006, 19:30


Zusammenfassung Betriebssysteme bilden die Grundlage fuer alle modernen Rechensysteme. Sie sind verantwortlich fuer die Verwaltung der Systemressourcen, die von den Applikationen gemeinschaftlich genutzt werden.

Anhand von GNU Hurd wird in die Konzeption und Implementierung von modernen Multi-Server-Betriebssystemen eingefuehrt, die dabei auftretenden Probleme angesprochen und moegliche Loesungsvorschlaege angeboten.


L4 Microkernel Design[Bearbeiten]

Was? L4 Microkernel Design
Wer? Marcus Brinkmann
Wann? Dienstag, 26.09.2009, 19:30


Zusammenfassung Kernel bilden die Grundlage fuer Betriebsssyteme. Der L4 Microkernel ist ein moderner Microkern der zweiten Generation. Es wird erklaert, wie der L4 Kern strukturiert ist, welche Vorteile sich daraus ergeben, und wie man aus den elementaren Operationen ganze Betriebssysteme baut.


Heute lerne ich Ruby[Bearbeiten]

Was? Heute lerne ich Ruby
Wer? Jörn, Tim, Fabian
Wann? Dienstag, 14.12.2006


Zusammenfassung Wir werden anhand eines Beispiels eine kurze Einführung in Ruby geben. Für alle Interessierten gibt es im Anschluss noch ein kleines begleitetes Projekt zum (Fertig-)Basteln. Was du brauchst zum mitmachen:
  • Einen Editor mit Syntaxhighlighting für Ruby
    • Linux: z.B. vim, gedit
    • Windows: z.B. Textpad (Syntax-File)
  • Ruby-Interpreter (via apt-get/emerge oder via http://www.ruby-lang.org/ )

Wahlweise: